Willkommen bei der Schreinerinnung Dingolfing

Die Schreinerinnung Dingolfing hat aktuell 31 Mitgliedsbetriebe. Sie ist eine der 69 bayerischen Schreinerinnungen, die im Landesinnungsverband, dem Fachverband Schreinerhandwerk Bayern (FSH Bayern), eine starke Gemeinschaft bilden.

Schon lange ist das Schreinerhandwerk kein Beruf mehr, der ausschließlich mit Holz arbeitet. Eine Vielzahl von Werkstoffen wie Glas, Metall, Stein und verschieden Kunststoffe ergänzen die Materialpalette, um auch die unterschiedlichsten Kundenwünsche erfüllen zu können.

Chronik

Nach dem I. Weltkrieg im Jahre 1919,  im Zuge der Neuordnungen im Handwerkswesen, wurde im Landkreis Dingolfing, eine „Schreiner-Zwangsinnung“ gegründet, der sich alle anzuschließen hatten. Das Interesse der Mitglieder ließ rasch nach, so dass 1928 eine Auflösung stattfand.

Bereits 1929 kamen bereits wieder einige Meister zusammen und gründeten die „Schreiner-Vereinigung Dingolfing“. Gemäß den staatlichen Anordnungen im III. Reich wurde diese 1935 in einer Versammlung sämtlicher Meister des Bezirks in die „Schreiner-Pflichtinnung Dingolfing“ umgewandelt. Sie entwickelte sich trotz der einsetzenden Zwangsbewirtschaftung samt Bezugsscheinsystem gut. Im Anschluss an die in München etablierten „Schreinerlager“ wurde eine Arbeitsgemeinschaft gebildet, um Lieferungen dorthin zu bewerkstelligen. Bis zur Währungsreform von 1948 wurden auch Einheitsmöbel für Kriegs- und Fliegergeschädigte gefertigt und nach München in die Sammellager gebracht. 1945 haben die Dingolfinger Schreiner das erste Boot für die Fähre anstelle der gesprengten Isarbrücke gebaut und damit der Allgemeinheit einen großen Dienst erwiesen. Der Werkstoff Holz hat seither sehr an Bedeutung gewonnen.

Die Obermeister seit der Gründung 1919

Sebastian Hochreiter1919–1922
Friedrich Steininger1922–1929
Johann Hochleitner1929–1960
Konrad Steininger1960–1980
Franz Hochleitner1980–1989
Konrad Steininger1989–2017
Hans Wirthseit 2017